Problem
Frau H. (67) hatte nach einem Immobilienverkauf 450.000 € auf dem Konto. Sie wusste, dass „einfach liegen lassen“ keine Lösung ist, weil bei 2% Inflation rechnerisch jedes Jahr rund 9.000 € an Kaufkraft verloren gehen. Gleichzeitig hatte sie Angst vor Fehlentscheidungen und dem „falschen Zeitpunkt“. Und sie wollte ausdrücklich keine klassische Bankberatung, bei der am Ende hauseigene Produkte, Verkaufsdruck und Interessenskonflikte im Raum stehen.
Ziel
Ihr Ziel war es, ihre Rente planbar aufzubessern und dabei jederzeit ausreichend Liquidität verfügbar zu haben. Sie wollte ein professionelles, nachvollziehbares System mit klaren Regeln, damit das Vermögen strukturiert arbeitet und Entnahmen sauber planbar sind.
Lösung
Mithilfe der Drei-Töpfe-Logik haben wir ihre Risikotragfähigkeit ermittelt und 1:1 übertragen: Topf 1 für den jährlichen Verbrauch, Topf 2 als Stabilitäts- und Reservebereich, ausgedrückt in „Krisen-Jahren“, um Marktphasen ohne Handlungsdruck zu überstehen, und Topf 3 in ein hoch diversifiziertes ETF-Portfolio mit langfristigen Renditechancen. Einmal jährlich wird nach festen Regeln geprüft, wie der Verbrauchstopf steht – und je nach Situation aus dem passenden Topf wieder aufgefüllt. So entsteht ein klarer Fahrplan, unabhängig von Produktverkauf und Bauchgefühl.